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DiGA

Digitale Gesundheitsanwendungen: Unterstützung per App im BBWN

Digitale Unterstützung bei psychischen Erkrankungen

Digitale Lösungen gewinnen auch im Gesundheitsbereich zunehmend an Bedeutung – hier setzen die sogenannten digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) an. Im BBWN erweitern wir unser Angebot um diese innovativen Anwendungen und schaffen damit eine zusätzliche Möglichkeit, Teilnehmende gezielt in ihrer gesundheitlichen Entwicklung zu unterstützen.

Was ist eine DiGA?

DiGA sind medizinisch geprüfte Gesundheits-Apps, die bei verschiedenen psychischen Erkrankungen eingesetzt werden können. Sie werden von Ärzt:innen oder Psychotherapeut:innen verordnet und von den Krankenkassen vollständig übernommen. DiGAs sind wissenschaftlich geprüft und ihr positiver Versorgungseffekt, etwa eine Verbesserung der Symptomatik oder Lebensqualität, ist nachgewiesen.

Im Unterschied zu klassischen Therapieangeboten ermöglichen DiGA eine flexible und selbstbestimmte Nutzung im Alltag. Inhalte wie Übungen aus der kognitiven Verhaltenstherapie, Psychoedukation oder alltagsnahe Trainings können jederzeit und ortsunabhängig genutzt werden

Bei welchen Themen können DiGA unterstützen?

DiGA können bei verschiedenen psychischen Erkrankungen eingesetzt werden, darunter:

  • Depressionen 
  • Angststörungen und Panikstörungen 
  • Schlafstörungen 
  • Essstörungen 
  • Alkoholproblematiken 
  • Borderline-Störungen

Wie bekomme ich eine DiGA?

  1. Sprechen Sie Ihre Psychologin/Ihren Psychologen im BBW an und lassen Sie sich individuell beraten
  2. In der Praxis für Psychiatrie von Herr Khattab wird die DiGA per Rezept verordnet
  3. Rezept bei der Krankenkasse einreichen (dabei unterstützen Sie Ihre Kontaktbetreuer oder Casemanager)
  4. Freischaltcode erhalten und in der App eingeben
  5. Loslegen!

Warum lohnt sich die Nutzung?

DiGA ergänzen bestehende Unterstützungsangebote sinnvoll. Sie sind zeit- und ortsunabhängig nutzbar, fördern die Selbstständigkeit und helfen, Therapieinhalte nachhaltig in den Alltag zu integrieren – insbesondere in Übergangsphasen oder zur Stabilisierung.

Interesse oder Fragen?

Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren zuständigen Psychologen oder an Dr. Stefanie Engelken-Juki, Rehamedizinische Leitung (Stefanie.Engelken-Juki@srh.de).